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Auch mein zweites Buch, das inzwischen fertiggestellt ist, beschäftigt sich mit Geschichte und ihrer Auswirkung auf die Gegenwart. Eine mysteriöse, römisches Handschrift und ein ominöses jüdisches Artefakt, die beide kurz vor dem 2. Weltkrieg in Europa aufgetaucht sind, bilden nach einem nächtlichen Einbruch in eine Villa in Genf den Startschuss für ein Rennen zwischen Gut und Böse nach der Auflösung eines uralten Geheimnisses. Mit diesem Manuskript befinde ich mich auf der Suche nach einem Verlag.
Und diese gestaltet sich recht schwierig, da die Publikumsverlage im deutschsprachigen Raum unbekannten Autoren kaum Beachtung schenken und sich mehr auf lizenzierte Veröffentlichungen renommierter, ausländischer Schriftsteller konzentrieren, da hier das unternehmerische Risiko überschaubarer ist und die Gewinnspanne größer ausfällt. Millionen verkaufte Bücher, zum Beispiel im englischsprachigen Raum, sind eben auch ein Garant für einen Erfolg in Deutschland.
Mein erster Roman erschien in einem Dienstleistungsverlag, auch bekannt als DKZV. Diesen Weg möchte ich aber nicht weiter beschreiten. Man kann diese Verlage nicht alle über einen Kamm scheren. Es ist nicht alles grottenschlecht, was dort veröffentlicht wird. Sie haben sicherlich ihre Berechtigung. Doch ein negatives Charakteristikum kennzeichnet sie allesamt: Sie bewerben ihre Bücher nicht. Und das ist bei jährlich 100000 neuen Veröffentlichungen in Deutschland fatal. Als Autor wird man damit leider überhaupt nicht wahrgenommen.
Nach Jahren des Ringens mit den Verlagen habe ich mich dazu entschlossen meinen zweiten Roman im Selbstverlag als E-Book zu veröffentlichen. Es ist jetzt im Buchhandel erschienen und steht nun bei allen großen Buchhändlern, u.a Libri, Amazon, Apple iBookstore und Thalia, zum Download bereit.
Unabhängig davon arbeite ich jetzt an einem neuen Roman. Die Thematik der Handlung ist ähnlich gelagert, doch die Schauplätze befinden sich diesmal in einer kühleren Hemisphäre. Island, Irland und Norwegen sind nur einige Meilensteine meiner Protagonisten, auf einem langen Weg zu einer wichtigen Erkenntnis.
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